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Erfahrungsberichte von Kunden mit unseren Infrarotheizungen

Die folgenden Berichte wurden von unseren Kunden verfasst und uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Autor: R. Sand:

Bilanz Infrarotheizung

Die Heizperiode 2011/ 2012 wurde am 5. März für mich persönlich beendet, zu diesem Zeitpunkt wurde mein Zähler abgelesen und die Endabrechnung erfolgt. Damit gilt es auch, eine Bilanz für meine Infrarotheizung (IR C Strahler) zu ziehen.

Meine alte Elektro-Nachtspeicherheizung ist vom Verbrauch in kWh durchaus mit einer Gasheizung vergleichbar, allerdings ist der Preis pro kWh doch erheblich höher.
Absolute Werte sind schwer zu ermitteln und deshalb entschied ich mich dafür, einen Raum nur mit einer Infrarotheizung und den Rest in der Kombination Nachtspeicher/Infrarotheizung zu betreiben. Im Januar war an 21 Tagen nur die Infrarotheizung in Betrieb. Zusätzlich wurden von mir Daten ab 1972 bis 2011 zum Vergleich herangezogen. Die Vergleichsberechnung erfolgte mit dem Bezug der genutzten Energie zur Wohnfläche (W/m²).

Hier die Einstellungen für den Mischbetrieb Infrarot / E-Heizung:

Aufladung der Nachtspeicheröfen konstant zwischen 1 und 5,9 °C, unter 0,9 °C in direkter Abhängigkeit von der Außentemperatur, über 6 °C automatische Abschaltung und Alleinbetrieb mit Infrarot. Die E-Heizung wurde so justiert, dass sie nur eine Grundtemperatur bereitstellte, der Rest wurde durch die IR Heizkörper hinzuaddiert.

Ergebnisse:

Die maximale Energieaufnahme betrug am 7. Februar 54,5 W/m² insgesamt für 93 m² Wohnfläche, die Außentemperatur lag zwischen - 9 °C tagsüber und - 16 °C in der Nacht. Rechne ich den infrarotbeheizten Raum heraus, so ergeben sich folgende Werte:

Infrarot geheizter Raum: 45,5 W/m² bei 15,5 - 17,5 °C Raumtemperatur
Restliche Räume im Mischbetrieb: 56,2 W/m² bei 14 °C Raumtemperatur konstant

Die Einsparung lag demnach bei ca. 19 %, wobei noch zu beachten ist, dass der Mischbetrieb Infrarot/Nachtspeicherheizung einen großen Vorteil gegenüber einem reinen Nachtspeicherbetrieb hat. Deshalb zog ich Daten aus früheren Jahren heran und diese ergaben ein deutlicheres Bild:

Bei einer vergleichbaren Außentemperatur lag die Energieaufnahme seinerzeit bei 75 W/m², was also einer Einsparung von ca. 39 % bei Infrarotbetrieb entspricht. Mit steigender Außentemperatur steigt auch die Einsparung mit Infrarotheizung auf bis zu 50 %, wenn dann noch die Sonnenstrahlung hinzu kommt, wird dieser Wert noch überschritten. Bedingt durch ihre Trägheit kommt es durch Sonneneinstrahlung im reinen Nachtspeicherbetrieb schnell zu einem Überschuss an Wärme in den entsprechenden Räumen.

Noch ein wichtiger Punkt, der uns Nordlichter besonders betrifft:
Bei uns pfeift fast ständig ein recht frischer Wind um die Ecken, wodurch die Energiekosten noch zusätzlich steigen.

Hier noch die Ergebnisse in Abhängigkeit von der Heizungsart und deren Anteil:

Dezember 2011:
IR 46,96 %; E-Heizung: 53,04 %; IR allein: 20,77 W/m²; Mischbetrieb: 25,41 W/m²

Januar 2012:
IR 91,32 %; E-Heizung: 8,68 %; IR allein: 26,51 W/m²; Mischbetrieb: 26,19 W/m²

Februar 2012:
IR 50,32 %; E-Heizung: 49,68 %; IR allein: 27,76 W/m²; Mischbetrieb: 32,26 W/m²

Klar erkennbar: Je höher der Anteil der E-Heizung ist, desto höher ist der Verbrauch pro m².

Abschließend muss noch erwähnt werden, dass natürlich der Preis pro kWh bei Bezug von elektrischer Energie erheblich höher ist, als der von z.B. Gas. Mein persönlicher Vorteil liegt in einem alten Vertrag mit meinem Energieversorger, der mir einen konkurrenzlos günstigen Preis für Strom bietet. Wie die Preisentwicklung zukünftig sein wird, kann nicht genau vorhergesagt werden, auch wenn die Tendenz derzeit auf eine stärkere Gaspreiserhöhung hindeutet.

Kritiker sehen das Verheizen von elektrischer Energie als Frevel an, wenn ich aber in unserer Tageszeitung lesen muss, dass im Jahr 2011 20% der Windkraftanlagen wegen Energieüberschuss stillstanden, so habe ich kein schlechtes Gewissen. Der Ausbau der Hochspannungsleitungen quer durch Schleswig-Holstein, geplant 3 x von Nord nach Süd, geht nicht gerade schnell voran und deshalb werden wir wohl auch in den Jahren 2012 und 2013 noch oft stillstehende Windkraftanlagen sehen, wobei das Aussteuern von Solargeneratoren auch an der Tagesordnung ist.

Was die Anschaffungskosten betrifft, so dürfte keine Heizungsart so günstig sein wie die Infrarotheizung. Wer den Einbau in Erwägung zieht sollte zunächst einen Test machen und folgendes beachten:

Die Leistung sollte nicht zu klein bemessen werden bei Altbauten mit mittlerer Isolierung würde ich zur Berechnung 75 W/m² ansetzen, was also für einen Raum von 20 m² ca. 1500 W Anschlussleistung bedeutet. Nach meinen bisherigen Erfahrungen sollten in jedem Raum nach Möglichkeit zwei Heizkörper (bei entsprechender Raumgröße auch mehr) installiert werden, wobei eine Kombination von z. B. 600 W + 200 W auch sehr gut funktioniert. Bei mir habe ich die Heizkörper im Winkel von 90 ° zueinander montiert, Fensterflächen sollten dabei nicht angestrahlt werden. Nachteile durch Montage an der Außenwand konnte ich nicht feststellen, die von mir montierten Infrarotstrahler haben nur eine geringe Erwärmung auf der Rückseite. Die Infrarotheizung hat meine Erwartungen übertroffen und die angenehme Wärme dieser Heizung begeistert mich täglich neu.

Update 26.05.2014 von R.Sand:

Nachdem ich bereits 3 Heizperioden die Infrarotheizung im Mischbetrieb mit meiner alten Elektro-Nachtspeicherheizung betreibe, wollte ich feststellen, wie hoch ungefähr die Einsparung ist, wenn nur die IR-Heizung genutzt wird. Dabei ging es um die reine Energiemenge, finanziell ist der Mischbetrieb vertragsbedingt für mich immer noch günstiger.

Als Testraum wählte ich das Schlafzimmer im Obergeschoss auf der Nordseite meines Gebäudes. Der Raum unterhalb des Testobjekts wurde dabei nur leicht temperiert (11 °C), es gab keine vollbeheizten Räume in direkter Nachbarschaft. Die Temperatur im Testraum war durchweg auf 15 - 16 °C eingestellt.

Nach Beendigung der von September – Mitte April andauernden Heizperiode ergibt sich folgendes Bild:

Wärmebedarf der Räume im Mischbetrieb Nachtspeicher/IR Heizung: 106,64 kWh/m² jährlich
Wärmebedarf Testraum, nur IR Heizung: 81,47 kWh/m² jährlich
Wärmebedarf reine Nachtspeicherheizung (Ermittelt mit Hilfe alter Daten): 155 kWh/m² jährlich

Die nochmalige Ersparnis bei reinem IR Betrieb hat mich von der Höhe her doch etwas erstaunt. Solange der Preis für den Nachtspeicherbetrieb noch so günstig wie bisher bleibt, werde ich weiterhin im Mischbetrieb heizen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Stromanbieter eines Tages auch hier bei mir einen ganztägigen günstigen Heizenergiepreis anbieten, in diesem Moment werde ich mein Haus nur noch mit der Infrarotheizung erwärmen.


Autor: B. Schäfer, 20.05.2015:

Lieber Herr Schröder,

Ich möchte Ihnen kurz ein Feed-Back geben, da ich seit Donnerstag letzte Woche beide Heizungen in Betrieb habe.

Fazit: Alles, was Sie uns mitgeteilt haben hat sich genauso auch bewahrheitet und das Ergebnis ist 100 % positiv. Wir sind sehr zufrieden und danken an dieser Stelle nochmals für Ihre kompetente Beratung und die zuverlässige und professionelle Abwicklung.

Ich hatte mir zum direkten Vergleich ein „Billigprodukt“ bei M*** (400 W) gekauft und wenn man beides im Vergleich im Einsatz hat, dann merkt man den Unterschied. Sie vertreiben wirklich ein gutes Produkt. Kompliment.

Ich bastele gerade an der nächsten Phase, die aus 3 Heizelementen, 1 x Steckdosenthermostat, 2 x Funkthermostate und 3 x Standfüßen bestehen soll.

Erste Interessenten hatte ich übrigens schon zum "Gaffen" in der Wohnung.

Beste Grüße

B. Schäfer


Die hier veröffentlichten Meinungen sind die Meinungen und Erfahrungen unserer Kunden und müssen nicht zwangsläufig Tatsachen entsprechen oder unsere Meinung widerspiegeln, da es sich um subjektive Berichte handelt.

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